
Wegbeschreibung
Welchen Spuren folgen wir auf dieser Route?
Gröden hat eine tausendjährige bäuerliche Geschichte. Wie die Landwirtschaft die Landschaft, Kultur und Architektur geprägt hat und auch heute noch prägt, kann auf der Höfewanderung nach St. Jakob eindrücklich erlebet werden. Es ist eine Wanderung, die zu den Wurzeln dieses Lebensraums führt und auch spürbar macht, welche Herausforderungen die Bäuerinnen und Bauern im Tal über Generationen zu meistern hatten.
Welche Anforderungen erwarten uns?
Die Höfewanderung hält keine besonderen Schwierigkeiten bereit und ist daher für die ganze Familie geeignet. Insgesamt ist der Weg zu Fuß 2,8 lang mit einem Höhenunterschied von ca. 160 Metern. Die Gehzeit beträgt rund 1,5 Stunden, mit Führung ist man etwa 3 Stunden unterwegs.
Wohin führt uns die Tour?
An der Pfarrkirche von St. Ulrich nehmen wir den Citybus nach St. Jakob und können auf der Fahrt die rund 500 Jahre alten Höfe Col de Flam Dessot und Col de Flam Dessëura sehen. An der Haltestelle Banch steigen wir aus und spazieren über die Sacun-Straße (Streda Sacun) zum spätgotischen Bauernhaus Trëbe und von dort zum Hof Mëune, der bis 1453 zurückreicht.
Hinter dem Haus führt ein markierter Wiesenweg hinauf zur Sankt-Jakobs-Kirche, der ältesten Kirche des Tals. Von dort folgen wir einem markierten Wanderweg Nr. 32 Richtung St. Christina durch den Wald zum denkmalgeschützten Hof Peza, der einer der ältesten noch ursprünglich erhaltenen Bauernhäuser im Alpenraum ist. An der Abzweigung rechts dem Wegweiser St. Ulrich folgen. Unsere Tour endet an der Bushaltestelle Somont beim gleichnamigen Gasthof.