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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Col de Flam Dessëura, Wirtschaftsgebäude mit Palacin

Col de Flam Dessëura

Stadel mit typischen Palancin zum Trocknen von Getreide

Der Mutterhof dieses Paarhofs wird urkundlich schon im 15. Jahrhundert erwähnt. Das als Holzblockbau auf einem gemauerten Kellergeschoss aufsetzende Wirtschaftsgebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Für Gröden typisch ist der an drei Seiten des Stadels umlaufende Palancin, ein Stangengerüst, das bis in die frühen 1960er-Jahre für die Trocknung und Nachreifung des auf den eigenen Feldern angebauten Getreides (Gerste, Roggen, Hafer) genutzt wurde.

Hauptkategorie:
Baukultur
Unterkategorie:
Bauernhöfe
Epoche:16. Jahrhundert
Gebiet(e):St. Ulrich
GPS-Koordinaten:@11.68294,46.57524

Video-Galerie

Video zur Ausstellung "Mejes de Gherdëina" mit einer Auswahl von Fotografien noch erhaltener Bauernhöfe in Gröden, die der renommierte Prager Architektur-Fotograf Václav Sedy 2018 und 2019 gemacht hat.