
Kiesel-Knollenkalke
Ein harter Gast
Durch untermeerische vulkanische Aktivitäten wurde das Wasser mit Kieselsäure (SiO2) angereichert, wodurch sich kieselhaltige Skelettorganismen wie Radiolarien und Schwämme vermehren konnten. Ihre Überreste vermischten sich am Grund der tiefen Becken mit kalkhaltigem Schlamm und wurden durch das zirkulierende Wasser in den entstehenden Gesteinen aufgelöst. Die Kieselsäure verblieb jedoch im Gestein und bildete schließlich in den Kalkschichten Feuersteinknollen.
Hauptkategorie:
Geologie
Unterkategorie:
Gesteine
Epoche:Perm
Gebiet(e):St. Ulrich
GPS-Koordinaten:@11.72708,46.60177