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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Kiesel-Knollenkalke

Kiesel-Knollenkalke

Ein harter Gast

Durch untermeerische vulkanische Aktivitäten wurde das Wasser mit Kieselsäure (SiO2) angereichert, wodurch sich kieselhaltige Skelettorganismen wie Radiolarien und Schwämme vermehren konnten. Ihre Überreste vermischten sich am Grund der tiefen Becken mit kalkhaltigem Schlamm und wurden durch das zirkulierende Wasser in den entstehenden Gesteinen aufgelöst. Die Kieselsäure verblieb jedoch im Gestein und bildete schließlich in den Kalkschichten Feuersteinknollen.

Hauptkategorie:
Geologie
Unterkategorie:
Gesteine
Epoche:Perm
Gebiet(e):St. Ulrich
GPS-Koordinaten:@11.72708,46.60177

Video-Galerie

Der Paläontologe Prof. Andrea Tintori erklärt in dieser Videoserie was uns die Fossilien der geo-paläontologischen Sammlung des Museums Gherdëina von der Entstehung der Dolomiten erzählen.