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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Ammoniten

Die Ammoniten waren Kopffüßer, Verwandte der heutigen Nautilus, Tintenfische und Kalmaren. Sie sind heute ausgestorben, gehörten aber zu den häufigsten Organismen in den Meeren der Trias. Besonders zahlreich sind ihre fossilen Überreste, die von perfekt dreidimensional bis zu völlig flachgedrückt reichen. Die schnelle morphologische Veränderung vieler Gruppen macht diese zu einem wichtigen Werkzeug für die Datierung von Gesteinen. Viele Arten lebten nur wenige tausend Jahre.

Claraia

Diese zweischalige Muschel gehört zusammen mit anderen Arten der Gattung Claraia zu den Organismen, die sich nach der großen biologischen Krise vor 252 Millionen Jahren am besten an die kritischen Umweltbedingungen der küstennahen Meeresgewässer angepasst haben. Wie extrem die Umweltbedingungen waren, zeigt die Tatsache, dass keine anderen Organismen gefunden wurden, die mit Claraia in Verbindung gebracht werden können: Claraia war offensichtlich die Einzige, die unter diesen Bedingungen überleben konnte.

Ortiseia

Ortiseia leonardii war ein großer Nadelbaum, ähnlich den heutigen Araukarien in Südamerika. Er wuchs entlang der Flüsse, die eine halbtrockene Schwemmebene durchzogen, von der heute die roten Sandsteinfelsen des Grödentals zeugen. Die am besten erhaltenen Fossilien stammen aus der Gegend von St. Ulrich, von der sich der Name der Gattung ableitet. Sie lassen vermuten, dass diese Pflanze kleine Wälder bildete, in denen eine Vielzahl von Tieren lebte, die vom Wasser angezogen wurden.