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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Kühe

Tiermotive wie diese liegende Kuh aus naturbelassenem Zirbenholz wurden im gesamten 19. Jh. und bis zum Ersten Weltkrieg vor allem in Villnöß geschnitzt und an die Grödner Verleger verkauft. Dargestellt wurde eine vielfältige Tierwelt: exotische Tiere für die Arche Noah, aber auch – vor allem im Zug der alpinen Romantik – Vertreter der heimischen Tierwelt.

Bruchstücke alpiner Keramik aus der Laugener Kultur

Die Fragmente von mehreren „klassischen“ Laugener Krügen der Endbronzezeit wurden nordwestlich der Raschötz-Bergstation aufgedeckt. Die Krüge sind durch zwei warzenartige Gebilde an der Ausgussseite gekennzeichnet und haben einem dickem Henkel mit bandförmigem Querschnitt. Ob die Funde mit einem Höhenkultplatz oder mit einer abgebrannten Almhütte der bronzezeitlichen Hirten zusammenhängen, muss die Forschung noch klären.

Porphyr

Wie oft sind wir schon an einer mit Porphyrblöcken gepflasterten Straße entlang gefahren, ohne daran zu denken, dass dieses Gestein durch die rasche Abkühlung einer Lava entstanden ist! In der Provinz Bozen bildet dieses meist rötliche Vulkangestein ein mächtiges Grundgebirge an der Basis der Sedimentfolge und ist entlang der Autobahn nördlich von Bozen oder auf Raschötz in Gröden gut sichtbar.