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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Sesterz mit einem Porträt des römischen Kaisers

Eine römische Bronzemünze (Sesterz) mit einem Porträt von Gordianus III., der mit 13. Jahren Kaiser und deshalb auch Kindkaiser genannt wurde  Wurde auf dem Poststeig zwischen St. Peter und St. Ulrich gefunden. Es handelt sich um einen sporadischen Fund, der schwer zu interpretieren ist. Die Münze könnte verloren gegangen oder als Votivgabe am Wegrand deponiert worden sein.

Keramikbruchstücke verschiedener Gefäße

Große Keramikbehälter wurden in prähistorischen Behausungen zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwendet. Diese grobtonigen Scherben sind mit umlaufenden Leisten verziert, teils glatt, teils mit Einkerbungen versehen. Die Funde stammen vom Rabanserhof in St. Peter bei Lajen, Urpfarre von Gröden. Sie kamen im Zusammenhang mit der Freilegung eines Hauses aus der mittleren Bronzezeit (1500-1350 v. Chr.) ans Licht.

Schmucknadel mit Kugelkopf

Diese fragmentarisch erhaltene Bronzenadel wurde in Lajen Ried gefunden. Sie diente zur Befestigung vornehmlich weiblicher Kleidung und gilt als Vorläuferin der Fibeln. Gewandnadeln konnten auch als Schmuckstück getragen und auf die soziale Stellung der Trägerin innerhalb der Gemeinschaft verweisen. Sie waren der Mode unterworfen und unterscheiden sich durch ihre Form und Verzierung, die ihre zeitliche Einordnung erlauben.