Direkt zum Inhalt

„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Burgruine Stetteneck

Von Burg Stetteneck ist kaum noch etwas erhalten, ihr Standort in der Nähe der Jakobskirche bei Pincan konnte erst 2000 durch archäologische Grabungen bestimmt werden. Trotzdem ist die Burg für die Siedlungsentwicklung wichtig, wurden für die Versorgung der Bewohner doch neue Güter vor allem auf St. Jakob angelegt. Die Stettenecker wurden zu Beginn des 14. Jh. wohl aus politischen Gründen ausgelöscht.

Fischburg

An der Grödner Nordflanke ließ Engelhard Dietrich Freiherr (ab 1630 Graf) von Wolkenstein 1621 bis 1641 die Fischburg errichten, weil er die Kontrolle des Fernwegs über die Pässe behalten wollte, dessen Verlauf durch das Tal sich geändert hatte. 1841 wurde sie in ein Armenhaus umgewandelt, 1926/27 aber von Baron Carlo Franchetti erworben, renoviert und stilgetreu ausgestattet.

Burgruine Wolkenstein

Burg Wolkenstein, heute eine Ruine, war eine Felsenburg in der Stevia-Wand am Eingang ins Langental (daher Ciastel de Val). Hier standen einst zwei Burgen zur Befestigung des Fernwegs Troi Paian, die heutige wurde um 1200 errichtet und später von Meinhard II. übernommen, der sie zum Gerichtssitz erhob und mit Gütern ausstattete. Nach 1370 wurde die Burg zum Sitz der Familie von Wolkenstein.