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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Zusatzinformation
1.900 - 1.999 n. Chr.
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Museum Gherdëina

Das Gebäude „Cësa di Ladins“ wurde 1954 vom Kulturverein „Union di Ladins de Gherdëina“ gebaut. Es ist das erste Kulturhaus der dolomit-ladinischen Täler. Das Museum hat seit 1960 hier seinen Sitz und wurde zweimal erweitert (1970, 1985). Auf der Grundlage des jüngsten internationalen Architekturwettbewerbs soll das Gebäude in den kommenden Jahren mit Unterstützung der Grödner Talgemeinden, Land Südtirol und Autonomen Region Trentino-Südtirol saniert und teils durch einen Neubau für das Museum ersetzt werden.

Ehemalige Kunstschule Wolkenstein

1908 wurde der staatliche Lehrbetrieb der Wolkensteiner Fachschule für Zeichnen und Modellieren im eigens errichteten Schulgebäude bei Plan da Tieja untergebracht. Zwar änderten sich über die Jahre die Schultypen, das Gebäude aus der k. k. Zeit blieb aber bis zur Schließung der Kunstschule Wolkenstein erhalten. Erst 2013 musste es dem heutigen Gebäude der Mittelschule weichen.

Gefallenenkapelle

Im Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurde neben der Pfarrkirche am Annabach eine Kapelle nach Plänen des Zeichners und Fachlehrers an der Grödner Kunstschule Adolf Keim errichtet. Im halbrund geschlossenen Bau mit Satteldach findet sich eine bronzeartig gefasste Pietà von L. Moroder von 1921, seitlich wurden Tafeln mit den Namen der Gefallenen aus beiden Weltkriegen angebracht.

Dieser Ort ist Teil der Tour "Sankt Ulrich: Ein Streifzug durch das Dorfzentrum und seine Geschichte".