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„Groß ist die Kraft der Erinnerung, die Orten innewohnt.“ (nach Cicero)

Zusatzinformation
1.600 - 1.699 n. Chr.
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Kirche Sankt Anton in Boden

Eine erste Kirche am Antoniboden wird im 15. Jh. erwähnt, ist aber älter. 1676 wurde die heutige Kirche mit dem steilen Satteldach fertiggestellt, in den 1870ern restauriert. Die Seitenstatuen des Hochaltars von 1684 zeigen die beiden Heiligen Ruprecht und Nikolaus. Die Lourdes-Grotte zieren Mineralien von der Seiser Alm, Altarbilder stammen u. a. von Josef Moroder Lusenberg, die Skulpturen von Grödner Künstlern.

Col dala Pelda

Col dala Pelda ist ein repräsentatives barockes Gebäude mit Zeltdach und reicher Fassadengestaltung, das um 1640 von zwei Damen aus dem Hause der Wolkensteiner errichtet wurde – daher das Wappen im Nordosten. Von ca. 1700 bis 1878 war es Gerichtssitz (unweit davon stand der Pranger), danach ein privates Wohnhaus. Der zugehörige Stall wurde um 1690 gebaut, auch er steht seit 2024 unter Denkmalschutz.